Zupacken statt erdulden!

W. Müller tritt Oxfam-Initiative bei

Unternehmertum in ärmeren Ländern unterstützen: Für Brigitte und Christian Müller der entscheidende Schlüssel zu einer Welt mit weniger Armut

Troisdorf – Die W. Müller GmbH, ein weltweit führender Anbieter von hochspezialisierten Blasformköpfen und Highend-Extrudertechnologie, ist dem Netzwerk Unternehmer für Unternehmer der internationalen Hilfsorganisation Oxfam beigetreten – einer Initiative, die tatkräftige Menschen in ärmeren Weltregionen dabei unterstützt, sich aus eigener Kraft eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen.

"Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie sehr kreatives, zupackendes Unternehmertum das Leben vieler Menschen zum Besseren wenden kann", sagt Brigitte Müller, die sich gemeinsam mit ihrem Bruder Christian Müller die Geschäftsführung der von ihrem Vater gegründeten W. Müller GmbH teilt. "Unser Vater Willi Müller hatte mit der Entwicklung seines ersten PVC-Kopfs vor über 40 Jahren allerdings nicht nur die richtige Idee zur richtigen Zeit. Sondern auch das Glück, in einem Umfeld zu leben, das es ihm erlaubte, seine Vision weiter zu verfolgen. Und bald auch Menschen einzustellen, die ihm halfen, seine Ideen weiter zu entwickeln und stetig zu verbessern. Heute ist der Name W. Müller weltbekannt. Aber wir wissen, dass bei weitem nicht Jeder die Möglichkeiten hat, die unser Vater seinerzeit nutzen konnte. Darum begrüßen wir die Oxfam-Initiative Unternehmer für Unternehmer sehr und unterstützen sie nach Kräften."

Fehlendes Startkapital und Krisen verhindern unternehmerischen Erfolg

Tatsächlich lebt nach Oxfam-Angaben derzeit immer noch rund ein Drittel aller Menschen weltweit in Armut. Dabei fehlt es oft nicht einmal an guten Ideen für den Weg aus der Misere: Oft hindern lediglich fehlendes Startkapital und mangelhafter Zugang zu beruflicher (Weiter-) Bildung die Menschen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihre Lage und die ihrer Mitbürger effektiv zu verbessern. "Hinzu kommt, dass angehende Unternehmer in armen Ländern oft nur begrenzte Möglichkeiten haben, auf Krisensituationen in ihrer Umgebung zu reagieren: So haben sie kaum die Chance, die nötigen Ressourcen für die Gründung eines Geschäfts oder Unternehmens aufzubauen", so Christian Müller. Er ist bei W. Müller für die technische Geschäftsführung zuständig – und weiß daher genau, wie lange es brauchen kann, um großartige Ideen selbst unter optimalen Bedingungen zur Marktreife zu bringen.

Oxfam, eine der einflussreichsten internationalen Entwicklungsorganisationen, zeichnet sich vor allem dadurch aus, immer wieder praxisnahe, innovative Wege zu finden, die Situation angehender Unternehmer zu verbessern – und zwar gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und den Menschen vor Ort. Besonderen Wert legt man dabei auf Unterstützung durch flexible Mittel. Dauerhaft, so Oxfam, könne man Armut nur überwinden, wenn gerechtere Verhältnisse geschaffen würden und Menschen auch bei Krisen und Katastrophen schnell und unbürokratisch auf Nothilfe zurückgreifen könnten.

Flexible Mittel und Nothilfe nach Krisen halten Unternehmen über Wasser

"Mit dieser Sicherheit im Rücken können zupackende Menschen in ärmeren Weltregionen sich auf ihre Idee konzentrieren und ein Einkommen generieren, das bei der nächsten Krise nicht sofort wieder dahin ist", so Christian Müller. Ein sicheres Einkommen ernährt Familien, schafft Zugang zu Schulbildung und ärztlicher Versorgung – und bringt Arbeitsplätze, die ihrerseits noch mehr Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft geben.

"Unser Unternehmen ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit guten Ideen die Welt ein Stück interessanter machen kann. Wir wünschen uns, dass die Oxfam-Initiative dazu beiträgt, dass noch mehr davon das Licht der Welt erblicken. Und nicht aus Ressourcenmangel im Keim erstickt werden, sondern die Zeit bekommen, zu wachsen – wie die Vision unseres Vaters", so Brigitte und Christian Müller. "Daher freuen wir uns, uns gemeinsam mit Oxfam für eine Welt ohne Armut einsetzen zu dürfen."