Kamelle mit Köpfchen

W. MÜLLER Azubis führen eigenständig Aufträge durch und unterstützen damit Karnevalsvereine in der Umgebung.

Das Mittelständische Unternehmen aus Troisdorf Spich bemüht sich schon immer darum, jedes Jahr in verschiedenen Berufsbildern junge Leute sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblich-technischen Bereich auszubilden. Seit kurzem hat W. MÜLLER eine spannende Projektarbeit in die betriebliche Ausbildung integriert, die nun mit verschiedenen Inhalten mit jedem Ausbildungsjahrgang durchgeführt wird.
In diesem Jahr haben sich alle 6 Azubis aus den Bereichen der Industriekaufleute, Industriemechaniker, Mechatroniker und dem Technischen Produktdesign zu einem eigenen kleinen „Unternehmen im Unternehmen“ formiert und haben selbstständig einen Auftrag von der Akquise, bis hin zur Produktion und Auslieferung durchgeführt.

Bei dem Projekt wurden kleine Spardosen gefertigt, die auf der eigenen Anlage des Maschinenbauers und Spezialisten für Blasformtechnik produziert und an Karnevalsvereine, Kindergärten und im Karneval aktive Mitarbeiter der Firma verteilt wurden.

Im Vorfeld wurden die Interessenten angesprochen und es wurde eine Mengenabfrage gemacht. Jeder Abnehmer konnte zusätzlich zwei Farben auswählen, die die Spardosen in Geldsäckchen-Form haben sollten. So konnten die Vereine Ihr Wurfmaterial sogar in Vereinsfarben gestalten. Ganz individuell also. Danach begann die Produktion, die die Azubis selbst steuerten und überwachten und zum Schluss an Ihre Kunden auslieferten.

Das Projekt soll den jungen Kollegen näherbringen, wie die Abteilungen in einem Unternehmen ineinandergreifen und die Arbeit von jedem einzelnen aufeinander aufbaut. Dies wertzuschätzen und sich gegenseitig zu unterstützen ist eine der Haupt-Philosophien des Familienbetriebes. „Kleine und Mittelständische Unternehmen leben davon, dass man flexibel sein kann und die Abteilungen und Mitarbeiter ein eingespieltes Team sind. Wir möchten dies auch unseren Azubis zeigen und sie vor allem auch davon profitieren lassen. Niemand ist hier nur eine Nummer. Und wir sind sehr daran interessiert, dass unsere Azubis nach der Ausbildung auch gerne bei uns bleiben. Uns ist klar, dass man dafür heut zu Tage neue Wege gehen muss als noch vor einigen Jahren.“ erklärt Brigitte Müller, Geschäftsführerin des Troisdorfer Unternehmens. "Die Azubis können bei dem Projekt viel lernen und es macht Ihnen und den begleitenden Ausbildern Sabine Zanders, Ulrich Hund und Norbert Mohr viel Freude."

Und Freude sollen die kleinen Säckchen auch all Denjenigen machen, die sie auf den Karnevalszügen in Troisdorf, Lohmar, Heide, Siegburg und Umgebung fangen konnten!

Bei der Technologie des Extrusionsblasformens wird ein Kunststoff-Granulat in einem Extruder aufgeschmolzen und anschließend wird daraus ein Schlauch geformt. Dieser Schlauch tritt aus dem Extrusionsschlauchkopf aus, eine hoch komplexe Anlage, die die Kernkompetenz der Firma W. MÜLLER darstellt. Anschließend wird er in eine Form übergeben und mit hohem Druck aufgeblasen. Sehen Sie sich diesen Prozess hier genauer an.